Montessori-Konzept

Eine kurze Zusammenfassung.

Quelle :
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Maria_Montessori1913.jpg

Wer war Maria Montessori?

Maria Montessori (geboren am 31. August 1870 / gestorben am 6. Mai 1962)

Sie kommt aus einer Akademischen Familie. Troz Wiederstand ihres konservativen Vaters (Alessandro Montessori) besuchte Maria Montessori eine technische Oberschule.

Nach ihrem Abschluss dort versuchte sie Medizin zu studieren, sie wurde jedoch nicht an der Universität angekommen, da Männer zu der Zeit Vorrang haben.

Anmerkung : Das Studieren ist für Frauen seid 1875 in Italien möglich.

Sie studierte daraufhin Naturwissenschaften an der Universität Rom.

(Von 1890 bis 1892)

Maria Montessori spezialisierte sich für Kinderheilkunde. Ihr Interesse lag besonders bei notdürftig versorgten / geistig behinderten Kindern.

Sie übersetzte das Lehrbuch von Jean Itard und Edouard Seguin über die „Psychologische Methode“ ins Italienische.

Am 6 Januar 1907 wurde sie zur wissenschaftlichen Leiterin eines Bauprojekts.

Ursprünglich sollte ein Gebäude entstehen, in dem man Kinder aus sozial schwachen Familien unterbringen konnte. Das „Volkswohnhaus“.

Montessori machte daraus jedoch „ein Labor zur Erforschung der Natur des Kindes.“

Bei der Betreuung gab sie ihre Hilfsmittel die sie eigentlich für die geistig beeinträchtigten Kinder entwickelte, an die Kinder der armen Leute.

Die Ergebnisse waren so überwältigend gut, dass sie sie „mit größtem Staunen und Ungläubigkeit erfüllten“, wie sie in „Kinder sind anders“ selber beschreibt und sie daraus Schritt für Schritt ihre Methode entwickelte. 

Kurz darauf machte sie ihre vieleicht wichtigste Beobachtung. Sie sah ein Mädchen das völlig versunken mit Einsatzzylindern spielte. Sie ließ sich von nichts ablenken.

Bild von Einsatzzylindern :

Quelle : https://cdn02.plentymarkets.com/ihry4r7lok1l/item/images/131/full/B44-Einsatzzylinder-02.jpg

Maria Montessori bezeichnete sie später als „Polarisation der Aufmerksamkeit“, deren sie ein großen Teil ihrer Arbeit widmite.

Mit der Zeit und der gesammelten Erfahrung entstand dann die Montessori Methode.

Was ist das Montessori Konzept?

Das Maria-Montessori Konzept wird heute in vielen Schulen und Kindergärten angewendet, doch worum geht es dabei genau ?

Die Kinder können selber entscheiden wie, was und wie lange sie etwas machen. Dabei sollen sie lernen selbstständig zu denken und zu handeln.

Ziel eines Montessori-Kindergartens ist, die eigenen Kräfte des Kindes zu entwickeln. Sowohl beim Spielen, als auch bei Alltagsbeschäftigung wie zB: Geschirr abräumen. Sie bekommen bestimmte „Montessori-Materialien“

Diese sind unterteilt in :

  • Sinnes-Schulung
  • Mathematische-Schulung
  • Sprachförderung
  • Bewegungs-spielzeug
  • usw..

Es gibt mittlerweile ganze Shops im Internet, nur für Montessori-Materialien > https://www.montessori-material.de/

Die Erzieher in so einem Kindergarten sehen sich selbst mehr als „Helfer“

"Hilf mir, es selbst zu tun." Der Grundsatz des Montessori-Konzepts

Mögliche Vor-/Nachteile :

Direkte Kopie der Grafiktabelle aus der Präsentation.

Seid wann gibt es Montessori-Kindergärten/Schulen ?

1907 eröffnete sie ein Kinderhaus für Kinder aus sozial schwachen Familien. Man kann sagen, es war das Erste seiner Art. Heute basieren über 600 Schulen und Kindergärten auf ihrem Konzept.

Region der Schulen/Kindergärten

Die Einrichtungen sind größtenteils in Deutschland und Österreich verteilt.

In anderen Ländern sind diese relativ selten.

Laut Statistik gibt es in Deutschland ca 600 Kindertagesstätten die auf dem pädagogischen Prinzip von Maria Montessori aufgebaut sind.

Für wen geeignet?

Hier muss man zwischen Pro und Contra unterscheiden :

Pro : Dem Kind wird ermöglicht ohne Stress und Druck zu lernen.

Contra : Die Kinder haben manchmal zu viel Freiheit, es gibt wenig Regeln und Strukturen. Dies könnte für Kinder mit Konzentrationsschwierigkeiten ein Problem darstellen.

Kosten

Die Kosten können sehr variiren. Meist fällt ein Betrag von zwischen 200 bis 500 Euro pro Monat an. Es gibt auch Schulen, die die Kosten nach Einkommen der Eltern anpassen. Sprich > Gutverdiener zahlen mehr. / Schlechtverdiener > Wenig, bis gar nichts.

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